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Am 28.04.2018 trafen sich Eltern, Helfer und Sportler des SV Lok Staßfurt zum ersten Arbeitseinsatz in der Badmintonhalle des Salzlandcenters. Um 9 Uhr trafen die ersten Helfer ein und dunkelten die Oberlichter der Halle ab. Ab halb 10 trafen dann wie vereinbart der große Trupp ein. Auf dem Programm stand lediglich die Ordnung und Sauberkeit der Halle wiederherzustellen. Mit der großen Hilfsbereitschaft und organisierten Material aller Beteiligten war es jedoch vieles mehr möglich. Die Felder wurden intensiv gereinigt und sehen nun wie frisch verlegt aus. Der Sitzbereich wurde komplett von angesammelten Gegenstände befreit und die Leuchtmittel der Lichtanlage wurden komplett gewechselt.

 

Der Grillexperte des Vereins bereitet zur Mittagszeit einen kleinen Happen zur Stärkung zu. So konnten auch die restlichen Arbeiten frisch gestärkt beendet werden.

Es gilt nochmals ein dickes Dankeschön an Alle Helfer auszusprechen. Das Ergebnis spricht Bände!!!

Hoch motiviert reisten am 13.April 2018 Paul-Werner Dingethal, Anton Buchholz, Robin Kögler, Lucas Schinzel, Matteo Schinzel, Marie Lücke, Luca Kisner und Laura Beyer nach Hamburg. Hier ging es darum, sich als erfolgreiche Nachwuchsmannschaft in Sachsen- Anhalt mit den besten Mannschaften des Nordens zu messen. Als Betreuer und Trainer wachten Matthias Kaschel, Eric Aufzug und Isabell Puchta über unsere Jugend. Die Mischung aus erfahrenen Spielern und Newcomern des Wettbewerbs in der Mannschaft waren die Erwartungen an die Ergebnisse nicht sehr hoch, dennoch hieß das ambitionierte Ziel: Halbfinale! Beim Blick auf die Auslosung der Gruppenspiele waren große Augen zu sehen, ging es doch bereits in der Vorrunde gegen den SV Trittau, den mehrfachen Meister und Vizemeister des Turniers. Hier erwarteten uns Spieler, die in der 2. Bundesliga spielen. Auch gegen EBT Berlin erwarteten uns Spieler aus der Regionalliga. Einzig die SG Rendsburg-Eckernförde war mit uns auf Augenhöhe.

 

Das erste Gruppenspiel ging gegen Eckernförde. Bis auf das Mixed konnten wir alle Spiele teilweise sehr klar gewinnen. So hieß es am Ende 7:1 und der erste Sieg stand fest. Mit einem gesunden Respekt ging es im zweiten Spiel gegen den Turniersieger des letzten Jahres. Hier konnten wir das erste HD, das 2. Und 3. HE, das DE und das Mixed für uns entscheiden. Damit konnten wir mit 5:3 verdient auch gegen Trittau einen Sieg für uns verbuchen. Gegen die SG EBT Berlin konnten unsere Spieler wieder mal starke und teilweise sehr knappe Sätze zeigen. Am Ende gewann jedoch die EBT Berlin mit 5:3. Damit war am ersten Spieltag das Ziel Halbfinale erreicht! Ziemlich geschafft endete für unsere Jugend der erste spannende Turniertag. Nun hieß es bei leckerem italienischem Essen und entspanntem Kartenspiel Kräfte für sammeln für das Halbfinale.
Am zweiten Turniertag ging es im ersten Spiel gegen den Horner TV. Der Verein trat mit Spielern aus der Sportschule an und konnte am Ende auch klar den Gesamtsieg des Turniers für sich verbuchen. Dennoch ging das Spiel nicht kampflos an die Gegner. In sehr kraft kostenden und spannenden Dreisatzspiel konnte Anton Buchholz einen Punkt für den SV Lok sichern. Aus Zeitgründen wurde nur bis zum 5. Sieg einer Mannschaft gespielt, daher endete das erste Spiel mit 5:1 für den Horner TV. Der zweite Gegner hieß SV Berliner Brauereien, für den der Staßfurter Betreuer Eric Aufzug seine Punktspiele bestrietet. Im Herzen hin- und hergerissen beriet er seine Staßfurter Schützlinge nach allen Kräften – Die Siege im Damendoppel, Mixed und im Dameneinzel bestätigten seine gute Unterstützung. Luca Kisner und Marie Lücke setzten sich hier souverän durch. Luca Kisner erkämpfte sich in harten drei Sätzen den zweiten Punkt für Staßfurt. Paul und Marie konnten das Mixed klar gewinnen. Somit hieß es am Ende 5:3 für den SVBB und Platz 4 für Staßfurt in der Endwertung.

Dennoch fuhren alle Teilnehmer am Sonntagabend zufrieden zurück in die Heimat. Allein die Teilnahme war für uns ein absolutes Highlight. Das erklärte Ziel für die nächste Saison: wir sind wieder mit dabei!

Aufbruch zu neuen Ufern 

Auf eine Reise ins Ungewisse machte sich zum ersten mal seit vielen Jahren wieder die erste Mannschaft des SV Lokomotive Staßfurt. Nach einer tollen Saisonleistung krönte man sich vor Wochenfrist zum Meister in der Landesliga Sachsen-Anhalts. Dieser Titel berechtigte die Mannschaft zu einer Teilnahme an der Relegation. Dabei galt es, sich bei weiteren 7 Landesmeistern durchzusetzen, um den begehrten Aufstiegsplatz in die Oberliga zu sichern.

Gegen alle Wahrscheinlichkeit und mit der Erkenntnis einer tollen Saisonleistung im Rücken fuhr die Mannschaft mit breiter Brust und der Unterstützung zahlreicher Fans ins norddeutsche Wedel, um sich dort mit den besten Teams der anderen Bundesländer der Gruppe Nord zu messen.

Dass es ein schwieriges Unterfangen werden sollte, ahnte man im Verein schon, da aus beruflichen Gründen sowohl David Alkevitz als auch Franziska Geppard die Segel schon im Vorfeld streichen musste. Stefan Klinke, Kapitän der 2. Mannschaft, sprang selbstverständlich ein und komplettierte somit die erste Mannschaft.

Die Auslosung vor Ort ergab, dass man sich zuerst mit dem SV Harkenbleck aus Niedersachsen messen sollte.

Wie scharf der Gegenwind aus den anderen Bundesländern weht, erkannte man schon bei der ersten Begegnung des Wochenendes. Ein glattes 0:8 gegen den SV Lok Staßfurt stand nach 2 Stunden Spielzeit auf der Anzeigetafel. Dass dabei durchaus enge Spiele geboten werden konnten und der Favorit sich oft erst im 3. Satz durchsetzen konnte, erhöhte trotz der Niederlage das Selbstvertrauen unserer noch jungen Mannschaft.

Im zweiten Spiel stellte man sich dem Hauptstadtclub Berliner SC. Hier konnte man der Mannschaft einen durchweg gelungenen Auftritt attestieren. Trotz des scheinbar klaren Ergebnisses von 2:6 gegen Staßfurt, gab es wahnsinnig spannende Spiele für die Zuschauer zu sehen. So setzten sich die Berliner z.B. beim Damendoppel, welches L. Surauf und M. Lücke für Staßfurt bestritten, erst in der Verlängerung des 3. Satzes mit 20:22 durch.

Die 2 Punkte für die Mannschaftswertung konnten durch A. Buchholz im 2. Herreneinzel und M. Lücke im Dameneinzel gesichert werden.

Auch wenn es an dieser Stelle schon klar war, dass Staßfurt nicht mehr um den Platz an der Sonne kämpfen würde, warf man im letzten Spiel der diesjährigen Relegation noch einmal alles in die Waagschale. Es ging gegen den SC Itzehoe aus Schleswig-Holstein.

Auch hier gab es tolle und sehr umkämpfte Spiele zu sehen, welche den Erfahrungsschatz der noch jungen Mannschaft aus Staßfurt im Hinblick auf die hoffentlich nächste Relegation sehr erweitern konnten. Nach den Siegen im 1. Herrendoppel (P. Dingethal, M. Kaschel), im Dameneinzel (ein klares 2:0 durch M. Lücke), im 1. Herreneinzel (P. Dingethal) und dem 3. Herreneinzel (L. Schinzel) standen schon 4 Punkte auf der Habenseite und ein weiterer Punkt hätte den Gewinn in diesem Wettkampf gesichert, allein der sollte nicht mehr kommen. Somit trennte man sich leistungsgerecht mit einem 4:4 Unentschieden.

Mit der Erkenntnis, in vielen Spielen ein gleichwertiger Gegner gewesen zu sein und mit ein wenig mehr Erfahrung in engen Situationen ggf. ein paar Punkte mehr im Säckchen zu haben, verabschiedeten sich die Staßfurter von der diesjährigen Relegation. Nun gilt es durch gutes Training die Grundlage zu schaffen, auch in der kommenden Saison wieder zu den Aufstiegsspielen fahren zu können. Dass das kein Selbstläufer werden wird, ist bei der ausgeglichen besetzten Landesliga in Sachsen-Anhalt allen Akteuren klar und dennoch ein erstrebenswertes Ziel. Die erneute Möglichkeit um den Aufstieg in der Saison 2018/19 mitzuspielen möchte man sich so lange wie möglich erhalten, um dann im kommenden Jahr noch besser auf die Relegationsgegner vorbereitet zu sein.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle noch unseren Sponsoren, welche sich nicht nur in der Relegation an den zusätzlichen Kosten beteiligten, sondern unsere Mannschaft schon die komplette Saison unterstützen. Hierzu zählen: die Salzlandsparkasse, Steffen Weimann Büroservice, ABG Hecklingen, das Reisebüro Pflugmacher, die Stadtwerke Staßfurt sowie Vegefeuer.

 

Für den SV Lok Staßfurt spielten:

Marie Lücke, Laura Surauf, Matthias Kaschel, Lucas Schinzel, Paul Werner Dingethal, Stefan Klinke

Starke Ergebnisse für die Staßfurter Jugend beim YONEX-Junior-Cup des SV Berliner Brauereien

Sozusagen als Dauergast beim YONEX-Junior-Cup nahmen auch in diesem Jahr 9 Jugendliche des SV Lok Staßfurt am beliebten Jugendturnier des SV Berliner Brauereien teil. Auch dieses Jahr konnte der Verein Berliner Brauereien ein großes Teilnehmerfeld über die drei Ostertage vom 30.03. - 01.04.2018 begrüßen. Der Verein mit seiner rührigen Badmintonabteilung leistet bekanntlich eine großartige Nachwuchstätigkeit. Das drückt sich auch an der Teilnahme von ausländischen Vereinen aus. Besonders die "Badminton-Nation" Dänemark begeistert auch mit ihren Nachwuchs-Athleten jedes Jahr mit ihrem ausgezeichneten Können.
Sage und schreibe in 58 Konkurrenzen von der AK U9 bis hin zur AK U22 in 280 Staffeln mit 850 Meldungen und insgesamt 462 Spielern aus 77 Vereinen wurde dieses Event ausgetragen. Vom SV Lok Staßfurt waren u.a. Marie Lücke, Laura Surauf, Miriam Puchta, Luca Kisner, Paul-Werner Dingethal, Anton Dingethal, Lucas Schinzel, Matteo Schinzel, Robin Kögler in Berlin mit dabei. Unsere Spieler/Innen konnten sich mit ihren Leistungen sehen lassen. Dafür spricht in den einzelnen Wettbewerben die Austragung von insgesamt 116 (!) Spielen. Es wurden zuerst in kleinen Gruppen und dann im K.O.-System weitergespielt. Nur eine Zahl: In der Disziplin AK U15 Jungeneinzel B nahmen 38 Spieler teil.
Für ihre Erfolge mussten unsere Spieler eine große Anzahl von Spielen an den drei Tagen austragen.  Marie Lücke (14 Spiele), Paul-Werner Dingethal (13 Spiele), Matteo Schinzel (13 Spiele), Lucas Schinzel (12 Spiele). Vor dem Hintergrund dieses Kräfte zehrenden Turniers sind wir besonders stolz auf die Ergebnisse unserer Jugend:

1. Platz: Marie Lücke (Dameneinzel U19 A)
1. Platz: Luca-Mari Kisner (Dameneinzel U19 B)
3. Platz: Marie Lücke/Laura Surauf (Damendoppel U19/U22 A)
4. Platz: Paul-Werner Dingethal (Herreneinzel U19 A)
2. Platz: Paul-Werner Dingethal/Marie Lücke (Mixed U19 A)
4. Platz: Robin Kögler/Miriam Puchta (Mixed U19 B)
5./8. Platz: Lucas Schinzel/Luca Mari Kisner (Mixed U19 B)
4. Platz: Holger Herbst/Lucas Schinzel (Jungendoppel U17 A)
5./8. Platz: Anton Dingethal/Jamie Jane (Dessau) (Mixed U15 B)
4. Platz: Matteo Schinzel/Hans Huß (Mixed U11/U13 A)

Vor allem schafften es unsere Spieler damit, den SV Lok Staßfurt in der Gesamtwertung auf den 10. Platz mit 58 Punkten zu befördern. Das macht uns riesig stolz – Danke!

Zwei Nachwuchstalente des SV Lokomotive Staßfurt fuhren am 18. März 2018 zum 4. Landesranglisten- Turnier des BLSA nach Halle. 3 Mädchen und 5 Jungen des Landes spielten um die begehrten Setzpunkte. Miriam Puchta und Lucas Schinzel gingen für den SV Lok Staßfurt an den Start.

Sowohl Miriam als auch Lucas konnten ihr Spiele klar gewinnen. Einzig gegen die Nienburger Spielerin Marija Zolotariova musst Miriam über drei Sätze gehen. Am Ende standen beide Staßfurter Spieler als Sieger für die Einzeldisziplinen fest und erhielten damit die meisten Ranglisten-Punkte. Da im Herrendoppel nur 2 Paarungen gemeldet wurden, traten Lucas und Miriam als Mixed in der Herrendoppel-Wertung an und konnten die Doppel-Wertung durch einen klaren Sieg und ein Sieg über 3 Sätze für sich entscheiden. Wir haben große Hoffnung, dass bei den nächsten Landesranglisten-Turnieren mehr Vereine ihren Nachwuchs an den Start schicken. Dennoch sind wir sehr stolz auf die klaren Siege von Lucas und Miriam – weiter so!

   

© SV Lok Staßfurt Abt. Badminton