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Aufbruch zu neuen Ufern 

Auf eine Reise ins Ungewisse machte sich zum ersten mal seit vielen Jahren wieder die erste Mannschaft des SV Lokomotive Staßfurt. Nach einer tollen Saisonleistung krönte man sich vor Wochenfrist zum Meister in der Landesliga Sachsen-Anhalts. Dieser Titel berechtigte die Mannschaft zu einer Teilnahme an der Relegation. Dabei galt es, sich bei weiteren 7 Landesmeistern durchzusetzen, um den begehrten Aufstiegsplatz in die Oberliga zu sichern.

Gegen alle Wahrscheinlichkeit und mit der Erkenntnis einer tollen Saisonleistung im Rücken fuhr die Mannschaft mit breiter Brust und der Unterstützung zahlreicher Fans ins norddeutsche Wedel, um sich dort mit den besten Teams der anderen Bundesländer der Gruppe Nord zu messen.

Dass es ein schwieriges Unterfangen werden sollte, ahnte man im Verein schon, da aus beruflichen Gründen sowohl David Alkevitz als auch Franziska Geppard die Segel schon im Vorfeld streichen musste. Stefan Klinke, Kapitän der 2. Mannschaft, sprang selbstverständlich ein und komplettierte somit die erste Mannschaft.

Die Auslosung vor Ort ergab, dass man sich zuerst mit dem SV Harkenbleck aus Niedersachsen messen sollte.

Wie scharf der Gegenwind aus den anderen Bundesländern weht, erkannte man schon bei der ersten Begegnung des Wochenendes. Ein glattes 0:8 gegen den SV Lok Staßfurt stand nach 2 Stunden Spielzeit auf der Anzeigetafel. Dass dabei durchaus enge Spiele geboten werden konnten und der Favorit sich oft erst im 3. Satz durchsetzen konnte, erhöhte trotz der Niederlage das Selbstvertrauen unserer noch jungen Mannschaft.

Im zweiten Spiel stellte man sich dem Hauptstadtclub Berliner SC. Hier konnte man der Mannschaft einen durchweg gelungenen Auftritt attestieren. Trotz des scheinbar klaren Ergebnisses von 2:6 gegen Staßfurt, gab es wahnsinnig spannende Spiele für die Zuschauer zu sehen. So setzten sich die Berliner z.B. beim Damendoppel, welches L. Surauf und M. Lücke für Staßfurt bestritten, erst in der Verlängerung des 3. Satzes mit 20:22 durch.

Die 2 Punkte für die Mannschaftswertung konnten durch A. Buchholz im 2. Herreneinzel und M. Lücke im Dameneinzel gesichert werden.

Auch wenn es an dieser Stelle schon klar war, dass Staßfurt nicht mehr um den Platz an der Sonne kämpfen würde, warf man im letzten Spiel der diesjährigen Relegation noch einmal alles in die Waagschale. Es ging gegen den SC Itzehoe aus Schleswig-Holstein.

Auch hier gab es tolle und sehr umkämpfte Spiele zu sehen, welche den Erfahrungsschatz der noch jungen Mannschaft aus Staßfurt im Hinblick auf die hoffentlich nächste Relegation sehr erweitern konnten. Nach den Siegen im 1. Herrendoppel (P. Dingethal, M. Kaschel), im Dameneinzel (ein klares 2:0 durch M. Lücke), im 1. Herreneinzel (P. Dingethal) und dem 3. Herreneinzel (L. Schinzel) standen schon 4 Punkte auf der Habenseite und ein weiterer Punkt hätte den Gewinn in diesem Wettkampf gesichert, allein der sollte nicht mehr kommen. Somit trennte man sich leistungsgerecht mit einem 4:4 Unentschieden.

Mit der Erkenntnis, in vielen Spielen ein gleichwertiger Gegner gewesen zu sein und mit ein wenig mehr Erfahrung in engen Situationen ggf. ein paar Punkte mehr im Säckchen zu haben, verabschiedeten sich die Staßfurter von der diesjährigen Relegation. Nun gilt es durch gutes Training die Grundlage zu schaffen, auch in der kommenden Saison wieder zu den Aufstiegsspielen fahren zu können. Dass das kein Selbstläufer werden wird, ist bei der ausgeglichen besetzten Landesliga in Sachsen-Anhalt allen Akteuren klar und dennoch ein erstrebenswertes Ziel. Die erneute Möglichkeit um den Aufstieg in der Saison 2018/19 mitzuspielen möchte man sich so lange wie möglich erhalten, um dann im kommenden Jahr noch besser auf die Relegationsgegner vorbereitet zu sein.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle noch unseren Sponsoren, welche sich nicht nur in der Relegation an den zusätzlichen Kosten beteiligten, sondern unsere Mannschaft schon die komplette Saison unterstützen. Hierzu zählen: die Salzlandsparkasse, Steffen Weimann Büroservice, ABG Hecklingen, das Reisebüro Pflugmacher, die Stadtwerke Staßfurt sowie Vegefeuer.

 

Für den SV Lok Staßfurt spielten:

Marie Lücke, Laura Surauf, Matthias Kaschel, Lucas Schinzel, Paul Werner Dingethal, Stefan Klinke

   

© SV Lok Staßfurt Abt. Badminton